50 Schülerinnen und Schüler absolvieren Ski-Exkursion in den Alpen
Treffpunkt war am 6. Dezember 2025 an der Hannoversche Straße um 7 Uhr 30. Zu diesem Zeitpunkt sammelten wir uns alle vor der Schule, verabschiedeten uns von unseren Eltern und luden nach und nach unsere Koffer in den Bus. Dies geschah schnell und einfach, da alle mit anpackten. Danach nahmen alle ihre Sitzplätze ein und es folgte eine kurze Ansprache bzw. Sachauskunft von Herr Prehl. Pünktlich 8 Uhr morgens, wie geplant, haben wir es geschafft und konnten größtenteils ohne Komplikationen abfahren.
Wir fanden die Busfahrt entspannt und sehr lustig. Die Pausen an den Raststätten waren genau zu der richtigen Zeit.
Nach einer langen Anreise kamen wir endlich beim Hotel an und konnten es kaum erwarten. Die Vorfreude auf die erste Abfahrt war bei allen riesig.
Die Pension war sehr sauber und ordentlich. Außerdem sorgten Siggi, Paula und Gerda für die gute Verpflegung und das Wohlbefinden der Gäste.
Bei unserer Zimmeraufteilung gab es Drei- bis Sechsbettzimmer, die fair zwischen Jungs und Mädchen verteilt wurden. Wir selbst kamen in ein gemütliches Dreierzimmer, mit dem wir richtig zufrieden waren. Die Zimmer waren schön, die Nachbarn total entspannt und mit dem super Service war die ganze Woche einfach richtig angenehm.
Das Essen gab es morgens 8:30 Uhr sowie am Abend um 18.30 in unserer Unterkunft (Siggie, Paula und Gerda haben sehr gut gekocht). Es gab eine vielfältige Auswahl: nach einem umfangreichen Salatbuffet konnten wir die gastronomischen Spezialitäten von Siggie genießen, wo für jeden was dabei war. Anschließend stellte uns das Team der Sonnenhofpension jeden Abend hervorragenden Nachtisch bereit. Zum Mittag gab es auf der Hütte zum Beispiel Kaiserschmarren und Skiwasser. Auch der Automat im Untergeschoss sorgte für Verpflegung 🙂 Wir aßen stets frisch, warm und immer lecker.
Bei den Skifahrten war das Wetter meist sonnig und warm. An manchen Tagen war es aber auch etwas bewölkt.
Nach dem Aufstehen, haben wir als erstes gefrühstückt. Da der Sonntag der erste richtige Tag war, mussten wir unsere Skiausrüstung erst einmal ausleihen, was oft schon etwas länger dauern kann. Nach einem anstrengenden Skitag, sind wir in die Pension zurückgekehrt und haben den Abend entspannend ausklingen lassen.
Am Montag haben wir unseren Tag in dem Skigebiet vom Gitschberg genossen. Vor Ort haben wir bereits um 9:30 Uhr den ersten Lift genommen, zu welchem uns Martin fuhr, und konnten somit schön präparierte Pisten und den Neuschnee genießen. Hinzu kam ein wunderschönes Kaiserwetter, was den Tag versüßte. Den Mittag konnten wir auf 2231 m über NN in der Gitschberghütte genießen, wo es leckere Nudeln und Kaiserschmarrn gab. Zum Abendessen haben wir in der Pension leckeres Essen genossen und somit den Tag mit einem Tischtennis-Turnier sehr gut ausklingen lassen.
Am Mittwoch war das Skigebiet Plose sehr cool, weil man von dort aus die Berge sehr gut sehen konnte. Die Sessellifte waren ziemlich bequem aber auch leicht gruselig. Es war sehr schade, dass so viele aus unserer Gruppe (absolute Anfänger) krank geworden sind, oder andere Beschwerden hatten. (Am Ende waren wir nur noch zu viert.)
Am Donnerstag sind wir am Vormittag auf dem Gitschberg Ski gefahren und anschließend zum Essen auf den Jochtalberg hinaufgefahren.Nach dem Mittag sind wir noch einmal mit viel Spaß Ski gefahren, bevor wir unsere Koffer gepackt, das Zimmer aufgeräumt und die Heimfahrt angetreten haben.
Nach dem Skifahren haben wir unten im Aufenthaltsraum immer Tischtennis gespielt, auch mit den Lehrern. Außerdem gab es die Möglichkeit die Stadt zu erkunden, sowie in einem kleinen Laden einkaufen zu gehen.
Die Skigruppe der Anfänger im Skifahren wurde von Herrn Jaritz, ein sehr begabter Skifahrer aus Thüringen, der sich ehrenamtlich zur Hilfe bereit erklärt und Frau Heinze geleitet. Der Anfang des Skifahren war zwar ein holpriger Weg doch mit viel Anstrengung sind die Anfänger zu guten Skifahrern geworden, einer schneller als der andere aber alle haben sich größte Mühe gegeben und es ist gewiss, dass es war für alle eine tolle Erfahrung war.
Herr Deiseroth, der die Gruppe „Schon mal gefahren“ leitete, vermittelte uns nicht nur wertvolle Technik und sorgte mit seiner freundlichen, lustigen Art für große Freude, sondern half uns durch seine aufgenommenen Videos auch dabei, unsere persönlichen Schwerpunkte klar zu erkennen. Dank seiner durchdachten Übungen und präzisen Anleitungen konnten wir unsere Technik spürbar weiterentwickeln.
Das Ski fahren mit Herr Kückhoven war sehr schön. Er hat uns viel beigebracht und wir hatten dabei viel Spaß. Obwohl er neu beim Skielager war, hat er seinen Ski-Unterricht gut gestaltet.
Die lockere Atmosphäre, der gemeinsame Spaß und der große Freiraum fürs individuelle Fahren haben jeden in der Skigruppe von Herrn Heim überzeugt. Jeder, der dabei war, sagte am Ende, dass es mit Abstand die beste war.
Die Profigruppe unter der Leitung von Herrn Prehl hatte nicht nur großen Spaß, sondern konnte auch wertvolle Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig ergaben sich kleine Abenteuer abseits des regulären Programms: Zum einen haben wir öfters kleine Wettbewerbe durchgeführt, zum anderen mussten wir uns an einem Tag auf die Suche nach einem verlorenen Rucksack begeben, und standen der Anfänger-Gruppe bei ihrer ersten Fahrt mit dem Skilift bei.
Eines der besten lustigen Ereignisse war, dass Jakob ständig Sachen vergessen hat und sogar aus dem Ski-Lift gefallen ist. Außerdem fanden wir es allgemein besonders witzig, wenn sich jemand auf komische Weise beim Skifahren hingelegt hat.
Unser Busfahrer hat uns sicher und souverän zum Skilager gefahren und dabei selbst auf schwierigen Strecken stets die Ruhe bewahrt. Mit seiner freundlichen Art hat er für eine entspannte Stimmung im Bus gesorgt. Dank ihm konnten wir die Fahrt genießen und gut gelaunt ins Skilager starten.
Mit der ein oder anderen Skilehrerweisheit wurden wir im Laufe der Woche konfrontiert. Bei seiner Verabschiedung von den frisch gebackenen Skifahrern bis zu den alten Hasen des Skilagers, gab Herr Jaritz die legendäre Weisheit an uns weiter, dass das Problem beim Skifahren immer zwischen Helm und Bindung liegt. Herr Heim betonte mehrmals: „Wer im Skilager nicht hingefallen ist, war nie im Skilager.“ und Frau Heinze fuhr in ihrer Gruppe mit dem Motto: „Wer später bremst, fährt länger schnell“. „Oben stabil, unten agil“ war unter anderem einer der berühmten Sprüche von Herrn Deiseroth.
Da wir im diesjährigen Skilager das erste mal mit einer GoPro fahren konnten, hatten wir die Möglichkeit, zahlreiche Abfahrten auf Kamera festzuhalten. Somit konnten wir sowohl schöne, als auch lustige Momente aufnehmen. Durch das Anschauen des eigenen Fahrens konnten wir außergewöhnliche Momente wieder erleben, Kritikpunkte besser nachvollziehen und uns somit selbst verbessern.
Fails gab es viele aber die besten und witzigsten waren mit Jakob. Zum Beispiel wie er aus dem Lift gefallen ist, oder Dinge vergessen hat, die in seinem Rucksack waren. Aber es gab noch viele mehr wie die Klopfstreiche mit geknallten Türen und viel Geschrei oder Schneeballschlachten die mit blauen Flecken geendet haben. Aber insgesamt waren alle auf ihre eigene Art und Weise amüsant und auch extrem lustig.
Nachdem am Abreisetag wir noch ein leckeres Abendessen in unserer Unterkunft bekommen haben, sind wir gegen 19.15 Uhr mit dem Bus wieder in Richtung Heimat aufgebrochen. Nach einem kurzen Stopp bei McDonalds – was natürlich nicht fehlen darf – lief die restliche Fahrt ruhig und viele haben geschlafen.
Somit ging das diesjährige Skilager leider zu Ende. Neben den tollen Erinnerungen sind die Vokabeln der Woche in Erinnerung geblieben, welche nachfolgend aufgelistet sind:
-Free Ski
-Jodeln
-Tischkicker
-Siggi
-Gruppe Premium
-Knock
-Proberunde
-Kein snowboard im Skilager ist tod unfair
-Six Seven (67)
-Dünnschiss
-Jacob
-Physik im Advent
-Tischtennis
-Neunundneunziger
Das Skilager ist ein tolles Erlebnis und wir sind sehr froh, dass so etwas möglich ist. Wir finden, dass unsere Lehrer die Gruppen gut durch die Woche geführt haben und wir sind ihnen dafür sehr dankbar.
Anmerkung: Der Text entstand in Kooperation aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Skilagers des Salza-Gymnasiums im Dezember 2025 in Raas/Südtirol
Bilder: Heiko Prehl, Andreas Deiseroth, Charleen Heinze, Ingolf Jaritz, Philipp Kückhoven und Christian Heim
PS: Video folgt.












